Chronik

Mediroth wird gegründet

„Die Tatsache, dass Sparkommissare durch die Krankenhäuser gehen, beunruhigt Ärzte, Pflegepersonal, Patienten, Politiker und Bürger.“ war am 11. Dezember 2003 im Rothenburger Fränkischen Anzeiger zu lesen. Zu Recht, drückten das bis 1994 noch städtische Krankenhaus neben langfristigen strukturellen Änderungen in der Region doch ein jährliches Defizit von 1,3 Millionen Euro. Grund genug für Stadtrat Hans-Peter Nitt (FRV), einen Förderverein für das Kreiskrankenhaus in Rothenburg ob der Tauber ins Leben zu rufen.

Am Dienstag, den 9. Dezember 2003, war es soweit. Im Hotel „Schranne“ kamen 33 Menschen um Hans-Peter Nitt zusammen und gründeten „Mediroth“. Von an Beginn an war es das oberste Ziel „einer Beschneidung der Klinik als Beginn einer schleichenden Auflösung“ entgegen zu wirken, wie Hans-Peter Nitt bei der Gründungsversammlung formulierte. Aber auch die Anschaffung von medizinischem Gerät sowie die Finanzierung von Fortbildungsmaßnahmen des Personals wurden als Vereinszweck anerkannt.

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